Sankt Petersburg

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St Isaaks Kathedrale | Foto: Von Christophe Faugere

Russlands Tor zum Westen – die Hafenstadt Sankt Petersburg

Goldene Kuppeln, prachtvolle Gebäude, magische weiße Nächte, zahlreiche Kanäle und unzählige Museen: Sankt Petersburg in Russland ist eine bezaubernde Stadt, die viele Namen trägt. „Die Stadt der weißen Nächte“ oder das „Venedig des Nordens“ sind nur zwei dieser Namen, die doch einiges über die Stadt verraten: Kanäle und Brücken prägen das Stadtbild – wie in Venedig in Italien. Ganz besonders sind aber die „Weißen Nächte“, für die die Stadt berühmt ist. Zwischen Ende Mai und Anfang Juli geht die Sonne in der russischen Stadt nie ganz unter. Stattdessen herrscht in der Nacht ein nahezu magisches Licht. Kein Wunder also, dass sich hier viele Künstler heimisch fühlen und von dem besonderen Flair inspirieren lassen. Heute ist die malerische Innenstadt Unesco-Weltkulturerbe.

Sankt Petersburg liegt an der Newa und ist auf 42 Inseln gebaut. Bei der Stadt mündet die Newa in den Finnischen Meerbusen, eine strategisch gute Lage. Deshalb legte Zar Peter der Große an dieser Stelle bereits 1703 den Grundstein für die prachtvolle Stadt. Damals ließ er dort die Peter-Paul-Festung bauen, um die Flussmündung in das Landesinnere kontrollieren zu können. Heute noch hat Sankt Petersburg den wichtigsten russischen Ostseehafen.

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Lakhta Center | Foto: den781

Neben dem Hafen gibt es aber für Touristen vieles zu entdecken: 2300 Paläste, Schlösser und prunkvolle Häuser, die viele Zaren in zwei Jahrhunderten gebaut haben, herrliche Parks und das 462 Meter hohe Lakhta Center, das höchste Gebäude Europas. Für Kulturfreunde gibt es 120 Museen und 40 Theater. Für eine gute Infrastruktur sorgen zwei Flughäfen, fünf Bahnhöfe und die Metro. Möglichkeiten zum Bummeln und künstlerische, unterhaltsame und schöne Straßenvorstellungen gibt es in der rund 4,5 Kilometer langen „Newski-Prospekt“.

Tipps für den Urlaub in Sankt Petersburg

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Sankt Petersburg Schlossplatz | Foto: Aleksandr Vrublevskiy

Der Schlossplatz: Das Zentrum der Stadt bietet Geschichte und Architektur. Hier steht der Winterpalast der russischen Zaren und es war der Schauplatz der Oktoberrevolution von 1917. Spektakulär ist auch die Alexandersäule: Sie wiegt rund 600 Tonnen, ist 25,45 Meter hoch – und ist aus einem einzigen Stück roten Granit gefertigt.

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Auferstehungskirche | Foto: Brian Kinney

Die Auferstehungskirche: Bekannt durch ihr buntes Aussehen, gestaltet wie aus einem Märchenbuch, ist die Auferstehungskirche in Sankt Petersburg. Freunde der Architektur sollten dem imposanten Bauwerk auf jeden Fall einen Besuch abstatten.

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Eremitage | Foto: Brian Kinney

Die Eremitage: Die Eremitage ist eines der berühmtesten Museen der Welt. Kunst und Antiquitäten sind hier zu sehen, ebenso wie beeindruckend gestaltete Ausstellungsräume.

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Peter-Paul-Festung | Foto: Bernhard Klar

Die Paul-und-Peter-Festung: Sie bildete den Grundstein von Sankt Petersburg – die Paul-und-Peter-Festung, gelegen auf einer kleinen Insel im Zentrum der Stadt. Zu sehen gibt es hier unter anderem das Staatliche Museum der Geschichte von Sankt Petersburg. Wer es moderner mag findet das Museum für Weltraumforschung ebenfalls hier.

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Bootsfahrten in Sankt Petersburg | Foto: Roman Evgenev

Bootsfahrten: Sankt Petersburg ist eine Stadt der Kanäle und Brücken. Daher gehören auch Bootsfahrten zu einem Besuch in der magischen Stadt. Besonders beliebt sind nächtliche Bootsfahrten – dann, wenn sich die beeindruckend gestalteten Brücken öffnen, um Schiffe hindurch zu lassen.

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Foto: volkova natalia

Besuche im Umland von Sankt Petersburg

Sankt Petersburg ist eine beeindruckende Stadt – doch auch außerhalb gibt es einige Sehenswürdigkeiten, die zu einer Reise nach Sankt Petersburg dazu gehören. Hierzu zählen etwa das Schloss Peterhof mit seinen Gärten – gefüllt mit Museen, Palästen und Wasserfontänen – oder der Katharinenpalast bei Puschkin.

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Schloss Peterhof | Foto: Anikin Denis
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Katharinenpalast bei Puschkin | Foto: vserg48

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